65. Jahresausstellung

Von Bildern und Bildung und was die Zahl 60 mit der Künstlergilde zu tun hat 

Mit einer festlichen Vernissage, vielen Gästen und bester Stimmung wurde unsere 65. Jahresausstellung feierlich eröffnet, begleitet durch die berührende Musik von Flora Marlene Geißelbrecht.

Wie wichtig die Kunst für uns Menschen ist führte Gabriele Hofer-Stelzhammer, stellvertretende Direktorin im Bildungshaus Schloss Puchberg, in ihren Eröffnungsworten aus. Bildung kommt nicht ohne das Bild aus, das wir uns schon immer von der Welt machen. Von alten Kulturen ist es vor allem die Kunst, die uns erhalten ist und „an der Kunst kann sich eine Gesellschaft immer orientieren, mehr als an der Politik“.

Seit 66 Jahren gibt es die Künstlergilde bereits, 65 Jahresausstellungen wurden bisher gezeigt und 60 Jahre ist Siegfried Eder mit dabei. Bereits mit 18 Jahren wurde er Mitglied und war seither mit seiner ruhigen, verlässlichen Art und seinem immer das Neue suchenden, experimentierenden künstlerischen Schaffen ein wichtiger Teil der Künstlergilde. Zu diesem Jubiläum gab es einen kräftigen Applaus und ein großes Danke von uns!

Für die vielfältige Präsentation der Werke gab es viel Lob, Begeisterung und positives Feedback. Es ist wieder gelungen einen spannenden Einblick in das Eferdinger Kunstschaffen zu geben.

Überzeugen konnten vor allem auch die jungen Positionen: Gastaussteller Johannes Huemer zeigte feinnervige Zeichnungen und Malereien, die durchaus auch Fragen aufwerfen und betroffen machen.
In einer Sonderschau unter dem Motto „Einmal hin und wieder zurück“ stellten Lisa Marie Braid, Sarah Braid und Angelo Karaconji aus. Alle drei studieren aktuell in Linz und Wien an den Kunstunis. Sie zeigten in dieser selbst kuratierten Ausstellung beeindruckende Malerei, Grafik und Zeichnung und machten das Keplergewölbe zu einer Plattform für junge, zeitgenössische Kunst.

Ein paar Eindrücke des Eröffnungsabends…